#JUFZ21|14 – Sonntag ist Brunch-Time in Genestelle

Eine gute Tradition auf unseren Freizeiten ist der Brunch am Sonntagmorgen. Und auch in Genestelle konnten alle einmal ausschlafen und den verpassten Schlaf der vergangenen Tage nachholen. Bis 12:30 Uhr verwöhnte uns das Küchenteam mit einem tollen Frühstück aus Rührei, Bacon, Sausages, Crêpes, Saft, frischen Baguettes und französischen Croissants. Es war herrlich das gute Frühstück auf unserer Terrasse sowie den tollen Ausblick zu genießen.

Am frühen Nachmittag startete dann der nächste Klassiker: Unsere „Wo bin ich Tour“. Dabei werden die Teilnehmer in Kleingruppen mit verbundenen Augen zu einem unbekannten Ort gefahren. Hier müssen sie dann, nur mit Karte und hoffentlich gutem Orientierungssinn ausgestattet, den Weg zurück zum Haus finden. Zur Beruhigung: Alle Teilnehmenden haben den Weg zurück gefunden, die eine Gruppe etwas schneller, die andere etwas langsamer.

Da das Wetter perfekt war, wurde anschließend der Pool ausgiebig genutzt. Die Terrasse lud zum Chillen ein und unserer hauseigener Kiosk „Hennings Sweets and Salts“ war schnell ausverkauft. Bei kalter Cola und ein paar Süßigkeiten haben wir alle den „vie francais“ genossen.

Nach dem Abendessen fand das nächste Meeting statt. Diesmal in Form eines „Spotlight“-Jugendgottesdienstes in der Kirche zu Genestelle. Das Thema war das 8. Gebot: „Du sollst nicht lügen“. Es wurden neue Lieder gesungen und viele Teile des Gottesdienstes durch einzelne Teilnehmer mitgestaltet.

Der weitere Abend stand im Zeichen der Fußball-EM. Das Finalspiel Italien vs. England wurde per Beamer und Leinwand für alle übertragen. Die Teilnehmer fieberten bis zum Schluss mit Italien und konnten den EM-Sieg feiern. Gegen Mitternacht endete dann auch dieser, eher ruhige Sommertag in Genestelle, voller Vorfreude auf das Highlight des nächsten Tages. Dazu mehr im nächsten Beitrag.

#JUFZ21|13 – „And the Grammy goes to…“

Heute fand das Bergfest unserer Sommerfreizeit statt. Damit ist bereits die erste Hälfte und die zweite beginnt. Der Tag startete mit einem guten Frühstück und danach wurde das bekannte Kartenspiel „Exploding Kittens“ als Gruppenspiel gespielt. Hierbei mussten die für das Spiel wichtigen Karten in kleinen Spielen gewonnen werden. Damit musste man dann das „Explodieren“ des eigenen Teams verhindern und die explodierenden Katzenbabys entschärfen. Alle waren begeistert dabei und der Teamgedanke wurde bei dieser anderen Art von Kartenspiel groß geschrieben.

Nach dem Mittagessen ging es für einige Teilnehmer auf Canyoning-Tour, andere besuchten den Holzworkshop und bauten ihre eigene Strandstühle. Auch neue Outdoorspiele wie Cornhole und Bumball wurden in kleinen Gruppe gespielt. Andere Teilnehmer verbrachten ihre freie Zeit am Pool und chillten. Eine weitere Gruppe unternahm die erste „KultTour“ und fuhr zur „Pont du diable“ der Teufelsbrücke in Thueyts. Hier konnte im klaren Wasser der Ardèche geschwommen werden und die Klippen wurden auch für den ein oder anderen Sprung ins kühle Nass genutzt.

Ab 18 Uhr stand der Tag ganz im Zeichen unseres großen Galadiners und der „Grammy-Verleihung“ mit anschließender Cocktail-After-Show-Party. In festlicher Kleidung galt es zunächst an der Security vorbeizukommen um dann das 3-Gänge-Menü zu genießen. Zur Vorspeise servierte unser großartiges Küchenteam „Salat an frischem Gemüse mit einer feinen Mango-Sauce“, das Hauptgericht bestand aus „gebackenen Kartoffelecken an sous vide gegartem mediterranen Schweinenackensteak auf einem Gemüse-Ratatouille“. Den Abschluss bildete „Eis mit dreierlei Geschmack verfeinert mit frischer Erdbeersoße“. Gut gesättigt ging es dann in den vorbereiteten Gruppenraum. Hier wurden die Grammys in acht verschiedenen Kategorien an einzelne Gruppen vergeben. Dabei musste jede Gruppe einen Karaoke-Song präsentieren. Das Spektrum reichte von Queen, über Griechischer Wein, YMCA, Wonderwall, I want it that way bis hin zum Titelsong der Eiskönigin. Dabei erhielt Tom einen extra Grammy für seine herausragende „musikalische“ Leistung. Alle sangen und tanzen bei den Songs mit und es war eine sehr gelungene Show.

Diese war aber noch nicht zu Ende. Danach wurde die After-Show-Party eröffnet und am Pool wurde bei guter Musik sogar das Tanzbein geschwungen. Die Cocktails Sex on the beach, Pina Colada und Caipirinha – natürlich in alkoholfreier Form – waren sehr lecker und trugen zur tollen Stimmung bei.

Nach dem Abendschluss in der Kirche wurde bis um Mitternacht (Nacht-Café extended) weiter auf der Pool-Terrasse erzählt, gechillt, getanzt und gute Musik gehört.

#JUFZ21|12 – Grill und Spieleabend

Der siebte Tag der Jugendfreizeit startete mit dem drittem Meeting aus der „Zehn Gebote“-Reihe. Es handelte sich hierbei um das fünfte und das sechste Gebot, welche die emotionalen Aspekte der Ehe und des Todes beinhalten. Insbesondere wurde sich mit folgender Bibelstelle auseinandergesetzt, in der Jesus eine Ehebrecherin vor der Steinigung rettet.

„Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein!“

Johannes 8,7

Wo sonst die Mittagspause wäre, stand heute der Hausputz mit „Hausmeister Krause“ auf dem Programm. Anschließend ging es für eine weitere Gruppe zum Canyoning. Die restlichen Teilnehmer nutzen die Zeit für Workshops wie Nagelbilder anfertigen oder kreatives Schreiben. Außerdem hatten sie die Möglichkeit bei Outdoorspielen sportlich aktiv zu werden.

Am Abend ging es dann mit dem traditionellen Grill- und Spieleabend weiter. Die Küche bereitete saftiges Grillfleisch sowie köstliche Beilagen zu. Anschließend wurden bis spät in den Abend hart umkämpfte aber auch spaßige Volleyballpartien gespielt. Zudem wurden weitere Outdoor Spiele wie Leitergolf, Spikeball, Boule, Cornhole, Wikingerschach oder Möllky angeboten. Insgesamt endete ein weiterer erfolgreicher Freizeittag mit müden und glücklichen Teilnehmer mit einem entspannten und magischen Abendabschluss in unserer Kirche.

#JUFZ21|11 – Übernachtungstour

Nach dem aufregenden und witzigen Spiel “Schlag den Mitarbeiter” in dem die Mitarbeiter in Zweiergruppen gegen die Teilnehmer in lustigen Challenges gegeneinander antraten, ging es für uns mit warmen Klamotten und Schlafsäcken bepackt durch den Wald auf eine Wiese direkt vor dem “Château de Craux”. Dort fand dann der Abendschluss in gemütlicher Runde statt. Anschließend begaben sich diejenigen, die nicht draußen schlafen wollten, wieder auf den Rückweg. Die anderen jedoch gingen an einen abgelegeneren Ort, um dort ihr Nachtlager aufzuschlagen. Nachdem sich alle einen angenehmen Platz zum Schlafen ausgesucht hatten, legten wir uns in die Schlafsäcke und betrachteten den sternenübersähten Nachthimmel. Da wir uns in einem Nationalpark befinden und hier die Lichtverschmutzung sehr gering ist, konnten wir Sternschnuppen, Satelliten und sogar einen Teil der Milchstraße erkennen. Nach diesem aufregenden Highlight des Tages und vielen interessanten Gesprächen, durch die wir als Gruppe mehr zusammengewachsen sind, schliefen wir unter freiem Sternenhimmel und mit Grillen-Gezirpe ein.

Morgens wurden wir dann von dem Gesang unserer Tagesleitung geweckt und genossen den schönen Ausblick auf die Berge der Ardèche-Region. Dann packten wir verschlafen unsere Sachen und machten uns voller Vorfreude auf das Frühstück langsam auf den Rückweg.

Luna und Valerie

#JUFZ21|10 – Canyoning & Schlag den Mitarbeiter

Am fünften Tag wurden wir mit lauter Musik unsanft geweckt. Direkt nach dem Frühstück startete die erste Gruppe gemeinsam mit Fabrice, „the man, the myth and the legend of Genestelle“ zum Canyoning. Als wir nach 7 Kilometern Fahrt ankamen, zogen wir die Neoprenanzüge an und begannen die zweistündige Tour. Der Anfang bestand aus kleineren Felsen und Steinen, die im Wasser lagen und die uns etwas Halt gaben. Dann kamen wir an eine kleinere Felsspalte und rutschten mit Hilfe eines Seils herunter, wo wir wieder auf tieferes Gewässer stießen. Nach einem kurzem Schwimmweg und einigen Stromschnellen sind wir am ersten Sprungfelsen angelangt. Dort stand es uns frei von dem zwei Meter hohen Felsbrocken zu springen. Auf dem Weg gab es noch weitere, teils gefährliche, Strömungen. Eins der Highlights waren die Sprünge aus bis zu 7 Metern Höhe. Dies war sehr aufregend, besonders weil die Sprungfläche immer kleiner und glatter wurde und man besser nicht abrutschen sollte. Am Ende der Tour kletterten wir auf einen Berg und kamen schließlich wieder auf der Straße raus. Erschöpft und mit lauter Musik fuhren wir schließlich zurück zum Haus, pünktlich zum Mittagessen.

Während wir unterwegs waren, fanden parallel Workshops statt. Man konnte mit unseren Gästen Griesi und Carola Klettern gehen oder den Vollyeball-Worklshop belegen. Andere hatten Spaß die Umgebung und das Haus beim Dronenworkshop zu filmen und zu fotografieren. Außerdem wurden Campingstühle aus Holz angefertigt.

Am Abend fand der Freizeitklassiker „Schlag den Mitarbeiter“ statt. In vielen verschiedenen Minispielen traten hier die Teilnehmer gegen die Mitarbeiter an. Beispielsweise wurde sich in Liegestütz, Songs erkennen, Stadt-Land-Fluss oder Limbo gemessen. Das zweite Jahr in Folge gewannen leider die Mitarbeiter. -Unabhängig davon hatten alle großen Spaß!

Leni, Kira und Vivien