#JUFZ26|12 – Gottesdienst, Manopoly & Segensabend

Heute begann der Tag mit einer knackigen Runde Frühsport bei welchem alle gemeinsam durch den Ort Castillon du Gard joggten.

Nach einem stärkenden Frühstück ging es mit der Vorbereitung für den alljährlichen Gottesdienst weiter. Sowohl die Moderation, die Predigt, als auch die Deko wurden vollständig von den Teilnehmenden geplant und organisiert. Der Gottesdienst fand unter der Terrasse bei wunderschönem Sonnenschein statt und handelte von Stürmen im Leben. Den Gottesdienst prägten Musik, Gedenkanstöße und persönliche Erfahrungen der Teilnehmenden.

Gesättigt und ausgeruht folgte auf das Mittagessen und die Mittagsruhe das lebendige Stationenspiel Manopoly. Hier teilten sich die insgesamt 6 Gruppen auf in Planungsspieler und Läufer. Die Planungsspieler saßen am selbst designten Spielbrett und verwalteten sowohl das Geld, als auch die Spielbrettsituation. Nach und nach kauften die Planungsspieler die Anwesen der Mitarbeitenden und handelten untereinander mit ihnen, so entstanden Allianzen sowie Differenzen. Sobald die ersten Häuser auf die Anwesen gebaut wurden, begann der spannende Teil des Spiels. Wer kommt auf das gegnerische Anwesen? Wer baut die meisten Häuser? Wer wird der reichste Spieler sein? Zusammengefasst, hatten alle Parteien einen spaßigen Nachmittag – Planungsspieler und Läufer genauso wie Mitarbeitende.

Weiter ging es mit dem Segensabend, dieser bot Raum, zur Ruhe zu kommen, Gemeinschaft zu erleben und Gottes Nähe auf ganz persönliche Weise zu erfahren. An verschiedenen Stationen konnten die Teilnehmenden innehalten, reflektieren und neue Kraft schöpfen. An der Segensstation lagen verschiedene Segenskarten aus. Hier konnten sich die Teilnehmenden einen persönlichen Segen zusprechen lassen oder eine Karte als Ermutigung und Begleitung mit nach Hause nehmen. Die Bibelstation lud dazu ein, passende Bibelverse zu unterschiedlichen Gefühlen und Lebenssituationen zu entdecken. Ob Freude, Hoffnung, Trauer oder Zuversicht – Gottes Wort schenkte vielen neue Perspektiven und Trost. Wer kreativ werden wollte, konnte sich an der Kreativstation Schutzengel basteln.

Begleitet von einer melancholisch-emotionalen Stimmung klang der Segensabend schließlich in aller Ruhe aus. Es war ein Abend voller Begegnungen, Dankbarkeit und Segen, der viele mit neuer Hoffnung und gestärktem Herzen nach Hause gehen ließ.

Abgeschlossen wurde dieser facettenreiche Tag mit einem beruhigenden, musikalischen Abendabschluss, bei welchem die Andacht über die Gedanken der Wirkung von einem selber auf andere, alle Anwesenden berührte.

#JUFZ26|11 – Canyoning zwischen Klippen & Sprüngen 

Der Tag begann entspannt – mit einem selbstgemachten Käse-Schinken-Ei-Speck-Sandwich zum Lunch. Deshalb einen Riesen Dank an Achim und das Küchenteam. 
Dann kaum aufgegessen, ging’s auch schon los: Abfahrt Richtung Canyoning.

Die Fahrt war durch die einzigartige Aussicht wundervoll – gerade zum Ende hin ging es durch enge Straßen in einem Tal, umrahmt von Klippen, Hängen und beeindruckenden Felsformationen.

Genau die Art Fahrt, bei der man einfach nur aus dem Fenster schauen und die Landschaft auf sich wirken lassen will.

Kaum vor Ort angekommen haben uns Hector und Hugo, unsere beiden Guides, in Empfang genommen. Beide super sympathisch und haben uns genau erklärt, was uns erwartet und wie der Neoprenanzug angezogen wird.

Von der Straße aus ging’s dann zu Fuß hinunter zum Fluss – überraschend entspannt, und auch das spätere Wandern durch den Fluss selbst lief deutlich besser als gedacht.

Unten angekommen, gaben uns die Guides einen kurzen Überblick über den Tagesablauf, bevor wir flussaufwärts weiterwanderten.
Dazu die einzige Regel des Tages, direkt von Hugo persönlich: „Don’t fall.“

Klang erstmal dramatisch. Nach den ersten rund 50 Metern erklärte Hugo uns dann aber genau, wie man richtig von den Klippen springt.

Die perfekte Sprungtechnik in 4 Schritten:
1. Vorbereitung:
Festen Stand suchen – entweder rechtes oder linkes Bein nach vorne, je nachdem was sich besser anfühlt. Alternativ beide Beine parallel zueinander
2. Der Absprung:
Arme horizontal ausstrecken und aktiv mitarbeiten lassen, zum Beispiel um eine Gewichtsverlagerung auszugleichen.
3. Der Aufprall:
Körper lang und starr machen, um die Oberflächenspannung des Wassers bestmöglich zu brechen. Hände über Kreuz auf die Brust und den Kopf mit Blick nach vorne – so vermeidet man Verletzungen beim Eintauchen.
4. Das Landen:
Sobald man unter Wasser ist – komplett locker und elastisch werden, wie eine Sprungfeder. Falls man den Boden berührt, kann man sich so entspannt wieder abstoßen.

Die ersten Sprünge:
Mit der Technik im Kopf ging’s direkt an die Umsetzung. Erst ein kleiner Sprung aus 2 Metern, dann 3 Meter, danach 4 Meter. 
Alles ungefähre Angaben – Klippen sehen in echt oft höher aus, als Sie sind.
Diese drei Sprünge waren die perfekte Vorbereitung für den Rest der Tour.

Weiter ging’s mit einer Wanderung durch den Canyon, an unserem Wendepunkt sind wir dann unter anderem rückwärts über eine Steinformation gerutscht, gefolgt von etlichen weiteren rutschigen Steinen.

Der große Sprung:
Den Abschluss bildete ein Sprung aus 9–10 Metern Höhe in den Fluss. Überraschend war, wie leicht mir persönlich der Sprung aus dieser eigentlich ziemlich einschüchternden Höhe am Ende gefallen ist. 

Fazit:
Total fertig, aber es hat sich gelohnt. Nach dem letzten Sprung ging’s noch mal durch den Fluss und – unter einigem Gemaule – den Berg wieder hoch zur Straße. Dort umziehen, Rückfahrt vorbereiten und ein kurzer Abschied von Hugo und Hector, die den ganzen Tag über einfach ein super Team waren.

Canyoning steht definitiv auf der Liste für noch mal!

~Malte

#JUFZ26|10 – Meetings, Canyoning, Workshops & Spieleabend

Der heutige Frühsport zeichnete sich durch die Motivation der Teilnehmenden aus, denn bei einem Ganzkörper-Workout strengten sich alle so richtig an.
Weiter ging der Tag mit einem köstlichen Frühstück, bei welchem sich die letzte Gruppe für das Canyoning stärkte und sie sich für die An-/Abreise eine Lunchbox fertig machten.

Während ein großer Teil der Gruppe die Stadt Nîmes erkundete oder sich beim Canyoning auspowerte, verbrachte ein Teil der Teilnehmergruppe den Tag in einer kleineren, gemütlichen Runde.

Beim Wellnessprogramm mit Gesichtsmasken und weiteren kleinen Wohlfühlangeboten konnten die Teilnehmenden zur Ruhe kommen und den Morgen in gemütlicher Atmosphäre genießen.

Gemeinsam genossen wir ein entspanntes Mittagessen und nutzten die Zeit für kreative Workshops, darunter Makramee. In ruhiger Atmosphäre entstanden mit viel Geduld und Freude schöne kleine Kunstwerke.

Am Nachmittag stand unter anderem auch Stefans exklusiver Fotografie-Workshop auf dem Programm. Dabei übernahmen die Teilnehmenden selbst die Kameras und konnten verschiedene Perspektiven ausprobieren, Motive festhalten und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. So entstanden viele schöne und persönliche Aufnahmen.

Für das heutige Abendessen legte sich das Küchenteam richtig ins Zeug und zauberte für uns ein Burgermenü. Anschließend verbrachten wir den Abend draußen bei bester Musik und einem gemütlichen Spielabend. Ob Outdoor-Spiele oder klassische Gesellschaftsspiele – für alle war etwas dabei. In entspannter Atmosphäre wurde viel gequatscht, gelacht und gespielt.

Ein Abendabschluss unter der Terrasse zum Thema Vergänglichkeit rundete den Abend ab.

#JUFZ26|09 – Meetings, Canyoning, Workshops & Meme-Abend

Der heutige Tag begann um 07:00 mit einer kleiner Runde Basketball im Rahmen des Frühsports. Im Anschluss an das Frühstück fand der nächste Teil unserer Meeting Reihe mit dem Thema „Zweifel“ statt. Die Einheit hat uns gezeigt, dass Zweifel etwas ganz normales, alltägliches ist und auch überwunden werden kann.

Um 11 Uhr ist die zweite Gruppe zum Canyoning aufgebrochen. Dazu folgt ein separater, detaillierter Blog.

Parallel zum Canyoning fanden hier am Haus Workshops statt. Mindestens die Hälfte der Teilnehmer ist nun dekoriert mit „Hanna-Tattoos“. Außerdem haben sie eigene Postkarten gestaltet und Armbänder gebastelt. Die andere Hälfte ist zum „Gardon“ gewandert und dort von den Klippen in den kühlen Fluss gesprungen.

Bei diesem Abendprogramm war der Lachmuskelkater vorprogrammiert! Unter dem Motto „Witze machen Munter“ stand heute ein absolut genialer Meme-Abend an. Aufgeteilt in acht Gruppen zeigten die Teilnehmenden volle Kreativität beim erschaffen eigener Memes. Die schönsten Momente folgten jedoch bei den Spielen: Wer schaffte es, bei lustigen Jugendwörtern keine Miene zu verziehen, und wer erkannte die legendärsten Meme-Klassiker am schnellsten?

#JUFZ26|08 – Brunch, Canyoning, Workshop & Quiz-Abend

Der heutige Tagesstart, war bereits ein Highlight, denn heute stand der Brunch vor der Tür. Wer sich vor dem Brunch noch einmal richtig austoben wollte, der konnte beim offenen Frühsport wählen zwischen Boardball, Basketball oder Speed-Ball.

Um 9:00 Uhr wurde der Brunch feierlich vom Küchenteam eröffnet, Teilnehmende warteten bereits sehnsüchtig darauf in den Genuss von frischen Bacon zu kommen. Weiterhin standen Rührei und Pancakes auf der Speisekarte. Das engagierte Küchenteam gewährleistete, dass die Teilnehmenden die Möglichkeit hatten von
9:00 – 13:00 Uhr den Brunch zu genießen. Viele nutzen die Möglichkeit länger zu schlafen um nach dem anstrengendem gestrigen Tag ihre Energie Reserven aufzufüllen.

Heute ging es für die Ersten Teilnehmenden ab ins Abenteuer! Der erste von drei Trupps machte sich auf den Weg zum Canyoning.

Während sich ein Teil der Gruppe den Herausforderungen des Canyonings stellte, genoss die restliche Gruppe einen entspannten Nachmittag mit kreativen Basteleien und Gesellschaftsspielen.

Mit einer kleinen Gruppe von Teilnehmenden machten Wir uns auf den Weg nach Uzès. Dort besuchten wir den lebhaften Wochenmarkt und genossen die besondere Atmosphäre des typisch französischen Städtchens. Gemeinsam schlenderten wir durch die verwinkelten Gassen, entdeckten kleine Läden und ließen den charmanten Flair auf uns wirken.

Der letzte Programmpunkt des Tages war unser gemeinsamer Quizabend, bei welchem alle Teilnehmenden gegeneinander antraten. Zwischen kniffligen Geographie-Aufgaben, das Erraten von Kinderfotos der Mitarbeitenden und lustigen Fun Facts, fehlte dem Abend nicht. Es wurde viel gelacht, gegrübelt und gelernt. Den Abend prägten spannende Duelle, Freude nach erfolgreichem beantworten einer Frage und ein facettenreicher Fragenkatalog.

Ein wunderschöner Abendabschluss rundete den für die einen abenteuerlichen und für die anderen entspannten Tag perfekt ab.