Der Tag begann entspannt – mit einem selbstgemachten Käse-Schinken-Ei-Speck-Sandwich zum Lunch. Deshalb einen Riesen Dank an Achim und das Küchenteam.
Dann kaum aufgegessen, ging’s auch schon los: Abfahrt Richtung Canyoning.
Die Fahrt war durch die einzigartige Aussicht wundervoll – gerade zum Ende hin ging es durch enge Straßen in einem Tal, umrahmt von Klippen, Hängen und beeindruckenden Felsformationen.
Genau die Art Fahrt, bei der man einfach nur aus dem Fenster schauen und die Landschaft auf sich wirken lassen will.
Kaum vor Ort angekommen haben uns Hector und Hugo, unsere beiden Guides, in Empfang genommen. Beide super sympathisch und haben uns genau erklärt, was uns erwartet und wie der Neoprenanzug angezogen wird.
Von der Straße aus ging’s dann zu Fuß hinunter zum Fluss – überraschend entspannt, und auch das spätere Wandern durch den Fluss selbst lief deutlich besser als gedacht.
Unten angekommen, gaben uns die Guides einen kurzen Überblick über den Tagesablauf, bevor wir flussaufwärts weiterwanderten.
Dazu die einzige Regel des Tages, direkt von Hugo persönlich: „Don’t fall.“
Klang erstmal dramatisch. Nach den ersten rund 50 Metern erklärte Hugo uns dann aber genau, wie man richtig von den Klippen springt.
Die perfekte Sprungtechnik in 4 Schritten:
1. Vorbereitung:
Festen Stand suchen – entweder rechtes oder linkes Bein nach vorne, je nachdem was sich besser anfühlt. Alternativ beide Beine parallel zueinander
2. Der Absprung:
Arme horizontal ausstrecken und aktiv mitarbeiten lassen, zum Beispiel um eine Gewichtsverlagerung auszugleichen.
3. Der Aufprall:
Körper lang und starr machen, um die Oberflächenspannung des Wassers bestmöglich zu brechen. Hände über Kreuz auf die Brust und den Kopf mit Blick nach vorne – so vermeidet man Verletzungen beim Eintauchen.
4. Das Landen:
Sobald man unter Wasser ist – komplett locker und elastisch werden, wie eine Sprungfeder. Falls man den Boden berührt, kann man sich so entspannt wieder abstoßen.
Die ersten Sprünge:
Mit der Technik im Kopf ging’s direkt an die Umsetzung. Erst ein kleiner Sprung aus 2 Metern, dann 3 Meter, danach 4 Meter.
Alles ungefähre Angaben – Klippen sehen in echt oft höher aus, als Sie sind.
Diese drei Sprünge waren die perfekte Vorbereitung für den Rest der Tour.
Weiter ging’s mit einer Wanderung durch den Canyon, an unserem Wendepunkt sind wir dann unter anderem rückwärts über eine Steinformation gerutscht, gefolgt von etlichen weiteren rutschigen Steinen.
Der große Sprung:
Den Abschluss bildete ein Sprung aus 9–10 Metern Höhe in den Fluss. Überraschend war, wie leicht mir persönlich der Sprung aus dieser eigentlich ziemlich einschüchternden Höhe am Ende gefallen ist.
Fazit:
Total fertig, aber es hat sich gelohnt. Nach dem letzten Sprung ging’s noch mal durch den Fluss und – unter einigem Gemaule – den Berg wieder hoch zur Straße. Dort umziehen, Rückfahrt vorbereiten und ein kurzer Abschied von Hugo und Hector, die den ganzen Tag über einfach ein super Team waren.
Canyoning steht definitiv auf der Liste für noch mal!
~Malte








































































































































































































































































































































































