#JUFZ26|14 – Abreise

Nun stand der Tag der Abreise vor der Tür. Die Gefühle waren gemischt: Einerseits freute man sich darauf, wieder nach Hause zu kommen, andererseits vermisste man jetzt schon die gemeinsame Zeit, die Wir hatten.

Heute startete der Tag bereits um 7:30 mit dem Frühstück, da um 9:00 Uhr bereits alle Zimmer Übergabebereit sein mussten. So räumten alle Teilnehmenden ihre Zimmer auf und brachten Sie anschließend wieder in einen ansehnlichen Zustand.

Nachdem die Zimmer abgeschlossen waren, kümmerten sich alle zusammen darum, dass alle Gemeinschaftsräume gefegt werden, dass alles wieder dahin kommt, wo es her genommen wurde und zum Schluss darum, dass alle Materialien wieder in die Bullis geladen werden.

Daraufhin fuhren wir mit dem Bus in die bezaubernde Stadt Avignon, um dort die Jugendfreizeit entspannt abzuschließen. Im Zeitraum von 11:00 – 21:00 konnten alle die Zeit so verbringen, wie sie es wollte, vom Erkunden der Stadt bis hin zum Schlafen in einem Park war alles mit dabei. Zu Beginn konnten die Teilnehmenden außerdem eine Stadtrallye mit vielfältigen Aufgaben absolvieren. Danach teilten sich dann alle in kleinere Gruppen auf und genossen alle die letzten Stunden miteinander.

Um 21:00 Uhr trafen sich dann alle beim Sammelpunkt und daraufhin fand ein letzter besonderer Abendabschluss statt. Eine schöne Wiese und ein idyllischer Sonnenuntergang rundeten den letzten Abend ab.

Danach hieß es, ab in den Bus und auf nach Hause. Nach einer gemütlichen Busfahrt war es Nun so weit. Die Boxen rauschten und die baldige Ankunft in Ründeroth wurde angesagt. Angekommen standen schon unsere Liebsten bereit und warteten sehnsüchtig darauf, uns in die Arme zu nehmen.

Mithilfe einer letzten Abschiedsschnecke, welche sich durch besonders innige Umarmungen und Wertschätzung auszeichnete, wurde die Jugendfreizeit 2026 beendet und wir sagen danke für diese unbeschreiblich schöne Zeit.

#JUFZ26|13 – It takes two & Abschlussabend

Am letzten Tag der Jugendfreizeit fand das letzte mal Frühsport, bei wunderschönem Sonnenaufgang statt – Es war ein Spiel, Sport und Spaß Morgen, von Boardball bis zu einem Workout war alles dabei .

Darauf folgte ein letztes köstliches Frühstück, vorbereitet vom Küchenteam rund um Achim, welches alle beteiligten vermissen werden. Es fanden tolle Gespräche statt und man merke, dass alle ein bisschen traurig waren, dass der letzte Tag angebrochen war.

Auf das Frühstück folgte das verbindende Kooperativ Spiel „It takes two“, bei welchem sich die Teilnehmer eigenständig mit einem Partner zusammen schlossen. Bei 13 verschiedenen Station, stellte die Zweierteams ihre Teamfähigkeit unter Beweis. Denn jede Station konnte nur durch gute Kommunikation und Zusammenarbeit gemeistert werden. Jedes Team wuchs nach jeder bewältigten Station enger zusammen und verbesserte ihr Zusammenspiel untereinander.

Nach dem Spiel hatten alle Zeit um ihre Auftritte für den Abschlussabend vorzubereiten. Die einen übten ihren Tanz, die anderen fotografierten das Haus für ihr Quiz. Wer bereits fertig war, konnte sich im Pool abkühlen oder einfach die letzten Stunden am Haus genießen.

Gestärkt durch ein letztes köstliches Abendessen von Achim, stand dem Abschlussabend nichts mehr im Weg. Um 19:30 startete das Programm direkt unterhaltsam mit einem Quiz, bei welchem peinliche Geschichten der Mitarbeitenden offen gelegt wurden. Nach einem Duell zwischen Teilnehmenden und Mitarbeitenden und einem weiteren spannenden Quiz, gab es zum Ende des ersten Blocks eine stylische Choreografie.

Nach einer kurzen Pause, flogen im zweiten Block bei „Temptation Freizeit“ die Schmetterlinge im Bauch der Teilnehmenden umher. Weiterhin entschied sich beim Nuss Wettessen, wer denn, der beste Wettesser dieser Freizeit ist. Abgerundet wurde der zweite Block wieder mit einem energetischen Tanz.

Im dritten Block ging es viel um Gewinner, denn es wurde, das Zimmer gekrönt, welches über die gesamte Freizeit am saubersten war und sich somit einen Preis verdiente. Außerdem gab es die alljährliche Siegerehrung und der diesjährigen Freizeitsieger durfte als erster, einen der tollen Preise wählen.

Den letzten Block prägten gemeinsame Erinnerungen, Dankbarkeit und Stolz, denn zum einen hieß es die 17 Jährigen zu verabschieden, welche mehrere Jahre die Freizeit ganz unterschiedlich prägten. Zum anderen hieß es Danke zu sagen, Danke zu sagen für die Mitarbeitenden, jeder bekam einzeln einen persönlichen Dank von Jonas Helberg. Von jedem wurde das Engagement und die Zeit gewürdigt und hervorgehoben.

Mit gemischten Gefühlen endete der letzte Programmpunkt, einerseits schaute man mit Freude auf die letztes Tage zurück und blicke voller Vorfreude auf das nächste Jahr. Andererseits trauerte man, da die Jugendfreizeit 2026 bereits wieder Ihr Ende fand. Doch alle genossen den letzten Abend und verbrachten diesen Abend ganz individuell nach eigenem Belieben.

#JUFZ26|12 – Gottesdienst, Manopoly & Segensabend

Heute begann der Tag mit einer knackigen Runde Frühsport bei welchem alle gemeinsam durch den Ort Castillon du Gard joggten.

Nach einem stärkenden Frühstück ging es mit der Vorbereitung für den alljährlichen Gottesdienst weiter. Sowohl die Moderation, die Predigt, als auch die Deko wurden vollständig von den Teilnehmenden geplant und organisiert. Der Gottesdienst fand unter der Terrasse bei wunderschönem Sonnenschein statt und handelte von Stürmen im Leben. Den Gottesdienst prägten Musik, Gedenkanstöße und persönliche Erfahrungen der Teilnehmenden.

Gesättigt und ausgeruht folgte auf das Mittagessen und die Mittagsruhe das lebendige Stationenspiel Manopoly. Hier teilten sich die insgesamt 6 Gruppen auf in Planungsspieler und Läufer. Die Planungsspieler saßen am selbst designten Spielbrett und verwalteten sowohl das Geld, als auch die Spielbrettsituation. Nach und nach kauften die Planungsspieler die Anwesen der Mitarbeitenden und handelten untereinander mit ihnen, so entstanden Allianzen sowie Differenzen. Sobald die ersten Häuser auf die Anwesen gebaut wurden, begann der spannende Teil des Spiels. Wer kommt auf das gegnerische Anwesen? Wer baut die meisten Häuser? Wer wird der reichste Spieler sein? Zusammengefasst, hatten alle Parteien einen spaßigen Nachmittag – Planungsspieler und Läufer genauso wie Mitarbeitende.

Weiter ging es mit dem Segensabend, dieser bot Raum, zur Ruhe zu kommen, Gemeinschaft zu erleben und Gottes Nähe auf ganz persönliche Weise zu erfahren. An verschiedenen Stationen konnten die Teilnehmenden innehalten, reflektieren und neue Kraft schöpfen. An der Segensstation lagen verschiedene Segenskarten aus. Hier konnten sich die Teilnehmenden einen persönlichen Segen zusprechen lassen oder eine Karte als Ermutigung und Begleitung mit nach Hause nehmen. Die Bibelstation lud dazu ein, passende Bibelverse zu unterschiedlichen Gefühlen und Lebenssituationen zu entdecken. Ob Freude, Hoffnung, Trauer oder Zuversicht – Gottes Wort schenkte vielen neue Perspektiven und Trost. Wer kreativ werden wollte, konnte sich an der Kreativstation Schutzengel basteln.

Begleitet von einer melancholisch-emotionalen Stimmung klang der Segensabend schließlich in aller Ruhe aus. Es war ein Abend voller Begegnungen, Dankbarkeit und Segen, der viele mit neuer Hoffnung und gestärktem Herzen nach Hause gehen ließ.

Abgeschlossen wurde dieser facettenreiche Tag mit einem beruhigenden, musikalischen Abendabschluss, bei welchem die Andacht über die Gedanken der Wirkung von einem selber auf andere, alle Anwesenden berührte.

#JUFZ26|11 – Canyoning zwischen Klippen & Sprüngen 

Der Tag begann entspannt – mit einem selbstgemachten Käse-Schinken-Ei-Speck-Sandwich zum Lunch. Deshalb einen Riesen Dank an Achim und das Küchenteam. 
Dann kaum aufgegessen, ging’s auch schon los: Abfahrt Richtung Canyoning.

Die Fahrt war durch die einzigartige Aussicht wundervoll – gerade zum Ende hin ging es durch enge Straßen in einem Tal, umrahmt von Klippen, Hängen und beeindruckenden Felsformationen.

Genau die Art Fahrt, bei der man einfach nur aus dem Fenster schauen und die Landschaft auf sich wirken lassen will.

Kaum vor Ort angekommen haben uns Hector und Hugo, unsere beiden Guides, in Empfang genommen. Beide super sympathisch und haben uns genau erklärt, was uns erwartet und wie der Neoprenanzug angezogen wird.

Von der Straße aus ging’s dann zu Fuß hinunter zum Fluss – überraschend entspannt, und auch das spätere Wandern durch den Fluss selbst lief deutlich besser als gedacht.

Unten angekommen, gaben uns die Guides einen kurzen Überblick über den Tagesablauf, bevor wir flussaufwärts weiterwanderten.
Dazu die einzige Regel des Tages, direkt von Hugo persönlich: „Don’t fall.“

Klang erstmal dramatisch. Nach den ersten rund 50 Metern erklärte Hugo uns dann aber genau, wie man richtig von den Klippen springt.

Die perfekte Sprungtechnik in 4 Schritten:
1. Vorbereitung:
Festen Stand suchen – entweder rechtes oder linkes Bein nach vorne, je nachdem was sich besser anfühlt. Alternativ beide Beine parallel zueinander
2. Der Absprung:
Arme horizontal ausstrecken und aktiv mitarbeiten lassen, zum Beispiel um eine Gewichtsverlagerung auszugleichen.
3. Der Aufprall:
Körper lang und starr machen, um die Oberflächenspannung des Wassers bestmöglich zu brechen. Hände über Kreuz auf die Brust und den Kopf mit Blick nach vorne – so vermeidet man Verletzungen beim Eintauchen.
4. Das Landen:
Sobald man unter Wasser ist – komplett locker und elastisch werden, wie eine Sprungfeder. Falls man den Boden berührt, kann man sich so entspannt wieder abstoßen.

Die ersten Sprünge:
Mit der Technik im Kopf ging’s direkt an die Umsetzung. Erst ein kleiner Sprung aus 2 Metern, dann 3 Meter, danach 4 Meter. 
Alles ungefähre Angaben – Klippen sehen in echt oft höher aus, als Sie sind.
Diese drei Sprünge waren die perfekte Vorbereitung für den Rest der Tour.

Weiter ging’s mit einer Wanderung durch den Canyon, an unserem Wendepunkt sind wir dann unter anderem rückwärts über eine Steinformation gerutscht, gefolgt von etlichen weiteren rutschigen Steinen.

Der große Sprung:
Den Abschluss bildete ein Sprung aus 9–10 Metern Höhe in den Fluss. Überraschend war, wie leicht mir persönlich der Sprung aus dieser eigentlich ziemlich einschüchternden Höhe am Ende gefallen ist. 

Fazit:
Total fertig, aber es hat sich gelohnt. Nach dem letzten Sprung ging’s noch mal durch den Fluss und – unter einigem Gemaule – den Berg wieder hoch zur Straße. Dort umziehen, Rückfahrt vorbereiten und ein kurzer Abschied von Hugo und Hector, die den ganzen Tag über einfach ein super Team waren.

Canyoning steht definitiv auf der Liste für noch mal!

~Malte

#JUFZ26|10 – Meetings, Canyoning, Workshops & Spieleabend

Der heutige Frühsport zeichnete sich durch die Motivation der Teilnehmenden aus, denn bei einem Ganzkörper-Workout strengten sich alle so richtig an.
Weiter ging der Tag mit einem köstlichen Frühstück, bei welchem sich die letzte Gruppe für das Canyoning stärkte und sie sich für die An-/Abreise eine Lunchbox fertig machten.

Während ein großer Teil der Gruppe die Stadt Nîmes erkundete oder sich beim Canyoning auspowerte, verbrachte ein Teil der Teilnehmergruppe den Tag in einer kleineren, gemütlichen Runde.

Beim Wellnessprogramm mit Gesichtsmasken und weiteren kleinen Wohlfühlangeboten konnten die Teilnehmenden zur Ruhe kommen und den Morgen in gemütlicher Atmosphäre genießen.

Gemeinsam genossen wir ein entspanntes Mittagessen und nutzten die Zeit für kreative Workshops, darunter Makramee. In ruhiger Atmosphäre entstanden mit viel Geduld und Freude schöne kleine Kunstwerke.

Am Nachmittag stand unter anderem auch Stefans exklusiver Fotografie-Workshop auf dem Programm. Dabei übernahmen die Teilnehmenden selbst die Kameras und konnten verschiedene Perspektiven ausprobieren, Motive festhalten und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. So entstanden viele schöne und persönliche Aufnahmen.

Für das heutige Abendessen legte sich das Küchenteam richtig ins Zeug und zauberte für uns ein Burgermenü. Anschließend verbrachten wir den Abend draußen bei bester Musik und einem gemütlichen Spielabend. Ob Outdoor-Spiele oder klassische Gesellschaftsspiele – für alle war etwas dabei. In entspannter Atmosphäre wurde viel gequatscht, gelacht und gespielt.

Ein Abendabschluss unter der Terrasse zum Thema Vergänglichkeit rundete den Abend ab.