#JUFZ22|15 – Pisa & Viareggio

Der letzte Tag der Jugendfreizeit begann sehr früh. Denn nach dem letzten gemeinsamen Frühstück begann das Kofferpacken und das Putzen des gesamten Hauses. Um 10 Uhr machte sich die ganze Gruppe dann nach der Hausübergabe an die Folgegruppe auf den Weg zum Bus. Dieser brachte uns in das ca. 1 Stunde entfernte Pisa, wo wir drei Stunden Zeit zur Stadterkundung, zum Essen und für das ein oder andere typische Bild mit dem schiefen Turm von Pisa hatten.

Im Anschluss ging es weiter nach Viareggio, einer kleinen Stadt direkt am Mittelmeer. Dort verbrachten wir den restlichen Tag. Wir schwammen im Meer und genossen bei warmen Temperaturen die Sonne. Der um den Hafen gelegene Stadtkern war ca. 30 Minuten Fußmarsch entfernt. Diesen nahmen einige Teilnehmer auf sich, um sich die Stadt anzuschauen und noch eine Stärkung für die Fahrt zu kaufen. 

Der Abend endete mit einem wunderschönen Sonnenuntergang über dem Meer, welchen wir am Strand genossen. Anschließend gingen wir als Gruppe zum Parkplatz, wo uns der Reisebus nach Deutschland einsammelte. Nach einer langen Fahrt kamen wir am Donnerstag Nachmittag wieder gesund in Ründeroth an.

#JUFZ22|14 – Abschlussabend

Der letzte vollständige Tag in der Toskana hatte begonnen. Die Härtesten der Teilnehmer trafen sich um 7 Uhr zum Frühsport. Vormittags hatten alle dann Zeit, sich eine Aktion für den Abschlussabend auszudenken und diese zu einzuüben.  

Der feierliche Abschlussabend wurde dann mit dem Lied ,,Wir ziehen in den Frieden” von Udo Lindenberg durch das Mitarbeiterteam eröffnet. Es folgten verschieden Programmpunkte der Teilnehmer. In einem Quiz musste anhand von Nahaufnahmen verschiedener Körperteile die jeweiligen Mitarbeiter oder Teilnehmer erkannt werden. Bei Herzblatt wurde der passende Partner gesucht und gefunden. Bei einem weiteren Quiz mussten Gegenstände anhand von spezifischen Geräuschen erkannt werden. In einem interaktiven Kahoot-Quiz wurden erlebte Ereignisse abgefragt. Mit einem Karaokeauftritt, bei dem die Meisten nach kurzer Zeit mit einstimmten, ging der Abend bunt weiter. Nachdem Matthias mit etwas Mentalmagie die Menge verzauberte, überzeugte auch Holger mit einer weiteren Udo Imitation. Es folgten die Bekanntgabe der Gewinner, der Teilnehmer mit dem ordentlichsten Zimmer sowie des schnellsten Küchenteams. Den Danksagungen an alle Mitarbeiter und an das Küchenteam folgte eine abschließende Diashow mit den Highlights der Freizeit. Hier konnten wir auf die vergangenen zwei Wochen zurückblicken und uns an viele Erlebnisse erinnern.

#JUFZ22|13 – Taube, San Gimignano und „The Heist“

Der 04.07.2022 sollte wieder ein wunderschöner Tag werden. Er begann des nächtens mit einem kurzen Reinfeiern in Lunas Geburtstag. Nach dem Frühstück kündigte Tagesleiter Holger dann das letzte Meeting an. Diesmal ging es um das Symbol der Taube und die Bedeutungsunterschiede im Alten und Neuen Testament. Während die Taube im AT das Zeichen des Friedens und ein Symbol für die Reinheit ist, so wird sie im NT als Zeichen des Heiligen Geistes angesehen.

Der Nachmittag ging spannend weiter. Eine Gruppe von 18 Teilnehmern und Mitarbeitern machte sich in das 40 km entfernte Bergdorf „San Gimignano“ auf, welches auch unter dem Namen „Das Manhattan des Mittelalters“ bekannt ist. Dort verbrachte die Gruppe den Nachmittag um sich von der beeindruckenden Architektur sowie den verwinkelten Gassen verzaubern zu lassen und sich durch die zahlreichen Eisdielen zu probieren. Auch gab es hier viele Möglichkeiten um kleine Andenken zu erwerben. Die restliche Gruppe verbachte den Nachmittag mit freiwilligen Workshops wie Ketten basteln, Tassen und Taschen bemalen, Volleyball oder Graffiti und anschließender ausgiebiger Poolzeit.

Frisch gestärkt ging es nach dem Abendbrot mit dem letzten großen Gruppenspiel dieser Jugendfreizeit weiter: „The Heist – Der Raubüberfall“. Sechs Verbrecherbanden versuchten in schwierigen Aktionen möglichst viel Geld zu stehlen um die meiste Beute zu erlangen. Jede Bande bestand dabei aus den sechs Mitgliedern The Brain, der Fahrer, der Tresorknacker, die heiße Dame, der Hacker und der Schütze, die jeweils einzigartige Fähigkeiten in Verbrecher-Crashkursen zuvor erlernten. An jeder Station gab es somit einen Spezialisten innerhalb der Crew. Nach einer nervenaufreibenden aber dafür erfolgreichen Flucht vor der Polizei fand sich die Gruppe wieder zum Abendschluss ein und verabschiedete den gelungenen Tag.

#JUFZ22|12 – Brunch, Wo bin ich-Tour und Abendmahl

Am zweiten Sonntag der Freizeit wurden die Teilnehmer nicht wie gewohnt geweckt, sondern konnten ausschlafen und einen bunten Brunch mit Rührei, Schinken, frischem Obst und vielem mehr genießen. 

Bevor am Nachmittag die lang ersehnte „Wo bin ich Tour“ anstand, deckten sich die Teilnehmer an Max-Mega-Store noch mit Wegzehrung und reichlich Getränken ein. Bei unserem Freizeitklassiker wurden die Teilnehmer in Kleingruppen mit verbundenen Augen in ein paar Kilometer Entfernung zum Haus abgesetzt und mussten den Weg – ohne digitale Hilfsmittel – zurückfinden. Nach dieser anstrengenden Tour bei 40° toskanischer Hitze ging es für die Teilnehmer zur Entspannung und Abkühlung in den Pool.

Pünktlich zur Primetime fand der Spotlight, unser Jugendgottesdienst, in der Kapelle statt. Dieses Mal dreht sich alles um die Themen „Brot, Wein und Abendmahl“. Es war eine schöne Erfahrung das Abendmahl als Freizeitgemeinschaft gemeinsam zu feiern.

#JUFZ22|11 – Tagesausflug nach Florenz und „Schlag den Mitarbeiter“

Nach zwei Jahren Jugendfreizeit ohne größere Tagesausflüge war es heute endlich wieder soweit: Es ging nach Florenz, in die Hauptstadt der Toskana. Nach dem Frühsport, Frühstück und Packen der Lunchpakete mussten wir noch 20 Minuten zum Bus laufen, da es die letzten Straßenmeter bis zum Haus sehr eng und abenteuerlich sind.

Nach einer Stunde Fahrt starteten wir um 11:15 Uhr mit der Stadtrallye durch Firenze. Dabei gab es sechs Teilnehmergruppen und zwei Mitarbeitergruppen – „Die langsamen Rentner“ und „Die siegorientierten Raser“. Auf dieser gut 2,5 stündigen Tour wurden durch acht Stationen viele Sehenswürdigkeiten entdeckt und Aufgaben erledigt. So mussten an der zentralen Markthalle zum Beispiel Lampen gezählt werden. Am Dom von Florenz ging es um Grundrissformen und römische Jahreszahlen. Am Haus vom Dichter Dante wurde ein Gesicht und in der Kirche Badia Fiorentina ein Bibelvers gesucht. Am Palazzo Vecchio und den Uffizien wurden viele Statuten mit den Gruppenmitgliedern nachgestellt und auch das erste Graffiti der Welt entdeckt. Auch die berühmte Ponte Vecchio wurde besucht, hier haben die Goldgeschäfte ihren Sitz und es herrschte munteres Treiben. Am Palazzo Pitti mussten Steinreihen gezählt werden. Es waren sicherlich über 400 Steine. Die Lösung wird es aber erst am Abschlussabend geben. Die Zusatzaufgabe bestand darin, einen Knoten in eine Rohe Spaghetti zu bekommen. – Kreativität war gefragt.

Gegen 14 Uhr trafen sich alle am Neptunbrunnen wieder. Nun konnte die Stadt in eigenen Kleingruppen unsicher gemacht werden. Alle nutzten die Zeit für ein italienisches Mittagessen und auch ein paar Geschäfte wurden aufgesucht. Gegen 16 Uhr ging es dann gemeinsam zu Fuß hinauf zum „Piazza Michelangelo“. Hier hatte man einen tollen Ausblick auf die gesamte Stadt. Nach dem sehr heißen, anstrengenden aber auch eindrucksvollen Tag ging es gegen 17 Uhr wieder mit dem Bus zurück in Richtung Casa Corniano.

Nach dem Abendessen starteten wir mit dem Spiel „Schlag den Mitarbeiter“. Hier mussten alle Teilnehmer in unterschiedlichen Kleinspielen gegen die Mitarbeiter antreten. Der Gewinn war das WLAN-Passwort. Nach fast 20 Spielen wie Leitergolf, Wettessen, Wissensquiz, Raterunden, Liegestütze, Puzzeln, Karten sortieren, Zielwerfen und vieles mehr, musste das letzte Spiel entscheiden. Das Passwort konnte leider nicht erspielt werden, da der Sieg – wenn auch sehr knapp – an die Mitarbeiter ging. Dennoch hatten sowohl die Teilnehmer als auch die Mitarbeiter großen Spaß! Dieser Klassiker gehört schließlich auf jeder Jugendfreizeit dazu.

Der Abendabschluss und das anschließende Nachtcafe beendeten den Tag gegen Mitternacht. Da am nächsten Tag Brunch und Ausschlafen angesagt waren, war das späte Einschlafen kein Problem.