#JUFZ24|12 – Tagesausflug nach Zadar und Sommernachts-Kino auf der Terrasse

Heute war es soweit, unser Tagesausflug nach Zadar, der Provinzhauptstadt von Pag, stand auf dem Tagesplan. Nach dem Frühstück und schnellem Eincremen von Sonnenmilch bei 36 ° stand unser Bus pünktlich um 9:30 Uhr bereit.

Nach 1,5 Stunden erreichten wir Zadar und die traditionelle Stadtralley stand auf dem Programm. In sechs Teilnehmergruppen und einmal der Mitarbeitergruppe „Renter“ der vergangenen Jahre und einmal der Mitarbeitergruppe „Style“ ging es an den Start. An sieben verschiedenen Stationen mussten Bilder gezählt, Fotos geschossen, Gedichte gereimt, Namen notiert, Lampen gezählt und viele andere Dinge erledigt werden. Als Zusatzaufgabe wurden Geldautomaten fotografiert (eine Gruppe kam auf 26 Bilder) oder bei der Zusatzaufgabe „#DirHelfeIch“ wurden vielen Personen bei unterschiedlichen Dingen geholfen.

Nach zwei intensiven Stunden Stadtrallye stärkten sich alle Beteiligten in den Lokalen der Zadar’schen Altstadt woraufhin die Stadt noch ein wenig auf eigene Faust erkundet werden konnte. Auch ein schnelles Eis fand hier bei einigen Gruppen noch Platz! Gegen 18 Uhr kamen wir wieder in Metajna an, woraufhin der Pool umgehend gestürmt und für eine erfrischende Abkühlung genutzt wurde.

Nach dem Abendessen stand das Sommernachts-Kino auf dem Programm. Als Film wurde das Prequel von „Tribute von Panem“ geschaut. Die Küche hatte Snacks vorbereitet, womit es sich auf Poolliegen und Auflagen gemütlich gemacht werden konnte.

Nach dem Film  hielt der Tagesleiter Stefan die Abendandacht und danach folgte zu später Stunde die Nachtruhe. Und wieder endete ein warmer, schöner Tag auf der Jugendfreizeit. Mal schauen was uns am morgigen Tag erwartet.

JUFZ24|05 – Atomschutzbunker und Werwölfe

Der erste vollständige Freizeittag liegt hinter uns. Während sich die ersten Freiwilligen bereits um 7 Uhr für ein Workout auf den Weg zum Strand machten, weckte die Tagesleitung die anderen Teilnehmenden um 8 Uhr – klassischerweise – mit Kelle und Kochlöffel. Wir sind uns sicher, dass sich auch die 32°C, welche bereits beim Frühstück um 8:30 Uhr auf uns warteten, in den nächsten Tagen zur gewohnten Normalität werden!

Am Vormittag folgte das erste große Freizeitspiel mit „60 Seconds! Reatomized“. Das durch das gleichnamige Videospiel bekannte Spielkonzept wurde hierbei auf ein für Großgruppen ausgelegtes Gruppenspiel angepasst. Dabei mussten die Teilnehmenden einen fiktiven Atomangriff in Ihren Bunkern überleben, wozu Wasser und eine Reihe an Lebensmitteln ertauscht, erspielt oder gekauft werden konnten. Am Ende konnten alle überleben und ihr Strategie präsentieren – ein toller Einstieg in die Freizeit. 

Nachdem in der Mittagsruhe einige kleinere Kiosk-Einkäufe erledigt, oder ein paar nötige Stunden Schlaf nachgeholt werden konnten, wurden am Nachmittag verschiedene Workshops angeboten. Neben Gesellschaftsspielen, kreativem Basteln, einem Holz-Workshop und Exit-Games gab es auch einen Volleyball-Wasserball Workshop. Diesem vielseitigen Angebot folgte schließlich eine gemeinsame Poolzeit.

Nach einem leckeren Abendessen stand das nächste große Gruppenspiel auf dem Tagesplan. Hier diente das bekannte Kartenspiel „Die Werwölfe von Düsterwald“ als Vorlage. Die Mitarbeiter schlüpften dabei in verschiedene Rollen als Bewohner des Dorfs Düsterwald. Während sich z.B. Johnny Flint der Dieb, die Hexe Duzelka mit Z, Amor, Marijan der Flötenspieler oder die „Onjas“ durch das Dorf schlichen, mussten die Teilnehmer durch gezielte Fragen und Aufgaben eine Geschichte rekonstruieren, die offenbarte, welche zwei Dorfbewohner insgeheim eine Doppelidentität als Werwolf führten. Schließlich konnten die Gruppen die beiden Werwölfe ausfindig machen und die Dorfbewohner damit retten.

Nach dem abschließenden Abendschluss, der den Vers „ Gott ist die Liebe, und wer in der Liebe bleibt, der bleib in Gott und Gott in ihm.“ in den Mittelpunkt stellte, folgte ein kurzes Nachtcafé welches zum gemeinsamen Lachen und Spielen einlud ehe um 23:30 Uhr die Nachtruhe begann.

Wir blicken auf einen ambitioniert gefüllten aber sehr schönen Freizeittag bei traumhaftem Wetter mit einer spannenden Gruppe zurück und freuen uns, noch 11 weitere dieser Traumtage gemeinsam an der Adria verbringen zu können!

#JUFZ23|17 – Ein letzter Blick zurück…

Abreisetag! Obwohl sich sicherlich die meisten Teilnehmer auf Freunde und Familie in der Heimat freuen, schwingt an diesem Tag immer ein wenig Wehmut und Traurigkeit mit. Da unsere Abreise jedoch dieses Jahr auf den späten Nachmittag fällt, konnten wir immerhin ein wenig länger schlafen als gewöhnlich. Nach einem reichhaltigen letzten Frühstück ging es darauf hin ein letztes mal ans Packen. Dank der großzügigen Hilfe aller Teilnehmer lief dies ausgesprochen schnell und reibungslos ab. Das Haus (und Gelände) wurde gründlichst gesäubtert und konnte so der Folgegruppe aus Leverkusen in einem einwandfreien Zustand gegen 15:30 Uhr übergeben werden. 

Unsere Fähre ging erst am Abend um 20:15 Uhr. Nach kurzer Rücksprache mit dem Busfahrer entschieden wir uns, bereits gegen 16 Uhr Richtung Kristiansand aufzubrechen und die restlichen Stunden noch einmal in der Stadt zu verbringen, anstatt am Haus zu warten. So hatte jeder die Möglichkeit, noch bei einem Kaffee oder Eis, einem letzten Bummel oder einem entspannten Spaziergang über die Promenade die letzten Stunden an der norwegischen Luft zu verbringen. 

Die Rückfahrt über die Nordsee ging deutlich schneller als der Hinweg. Bei einem spektakulären Sonnenuntergang konnte die Gruppe abschließend noch von der hinteren Sonnenterrasse einen letzten Blick auf Norwegen werfen bevor Dänemark immer näher kam. Dank einem ausdrücklichen Teilnehmerwunsch wurde in diesem Setting sogar noch ein allerletzter Abendschluss mit der gesamten Gruppe auf jener Terrasse gefeiert bevor wir in Hirtshals an Land gingen. 

Dank überaus motivierter Busfahrer erreichten wir Ründeroth schon am nächsten Morgen um 9:20 Uhr, knapp zwei Stunden vor der erwarteten Ankunft. Nach einem letzten Segenskreis und einer persönlichen Verabschiedungsrunde wurden alle Teilnehmer – erschöpft aber glücklich – ihren wartenden Familien übergeben.

CVJM Ründeroth – Jugendfreizeit 2023: Norwegen – it’s a wrap!! 

#JUFZ23|16 – „Wer weiß denn sowas?“ und Abschlussabend

Alles hat bekanntlich irgendwann ein Ende. Nur ob es so schnell gehen muss?

Naja, zunächst begann der letzte Freizeittag erstmal noch mit einem klassischen Quizmorgen. Zu der bekannten Melodie von „My Type“ eröffnete Quizmaster René die Gameshow „Wer weiß denn sowas?“ nach bekanntem Vorbild des ersten deutschen Fernsehens. Auf jeweils drei Tische aufgeteilt kämpfte Team Elton gegen Team Bernhard in verschiedensten Quizfragen die so ziemlich jedes Wissensfeld abdeckten. Nach einigen Lachern und hitzigen internen Diskussionen wurde schließlich das Ende des Spiels und im Folgenden die Vorbereitungszeit für den Abschlussabend angekündigt. 

Auf unseren Freizeiten hat der Abschlussabend immer eine besondere Bedeutung. Der Großteil des Abends wird dabei, ähnlich wie am Teilnehmertag, von den Teilnehmern vorbereitet. Dafür bilden sich kleine Teams die kurze Spiele von 10-20min vorbereiten, bei denen Mitarbeiter und Teilnehmer gegeneinander antreten. Im Anschluss wollen wir die Zeit nutzen um das Erlebte ein wenig zu reflektieren. Dafür wird zunächst die Gesamtwertung präsentiert.

Viele Spiele werden über die Freizeit hinweg nicht direkt mit Siegern betitelt. Diese sogenannten „Wertungsspiele“ werden stets im Hintergrund ausgewertet und mit Hilfe von komplexen mathematischen Modellen durch unser Superbrain Patrick zu einer Gesamtwertung zusammengefügt. Am Ende steht somit jedes Jahr ein Gesamtsieger fest, der als Erstes seinen Gewinn vom Siegertisch auswählen kann. Danach setzt sich dies in absteigender Reihenfolge fort.

Nach der Gesamtwertung folgen noch ein paar Verabschiedungen und Dankesreden. Zusätzlich bestand auch die Möglichkeit, Fotos die am schicken Abend zu kurz kamen, bei dem malerischen Sonnenuntergang am See nachzuholen. Ein paar Beispiele haben es sogar hier in den Blog geschafft :).

Traditionell wird der Abend durch eine ausgiebige Diashow (ebenfalls durch Teilnehmer vorbereitet) beendet, auf der noch einmal anhand von schönen und lustigen Fotos der Freizeit alle relevanten Momente neu in Erinnerung gerufen werden. Eine Abstimmung ergab im Anschluss noch den Wunsch nach einem letzten Abendschluss am Haus, nachdem schließlich alle Teilnehmer den Abend noch ruhig und in Gedanken ausklingen lassen konnten.

#JUFZ23|15 – Vom Meetingfinale bis zum Sturz eines verrückten Diktators

Der letzte vollständige Programmtag liegt hinter uns. Unglaublich wie die Zeit in den letzten zwei Wochen gerannt ist! 

Heute morgen wurde das letzte Meeting abgehalten. So wie der Sonntag eine jede Woche beendet, überschattete er thematisch auch das letzte Meeting. In knapp 1,5 Stunden näherten wir uns dem Problem, wie wir unsere Zeit richtig einteilen können. Um die Bedeutung des täglichen Geschenks von 86400 Sekunden Lebenszeit zu verstehen, diskutierten die Gruppen zunächst über eine imaginäre Situation, in welcher alle Teilnehmer täglich 86400€ bekommen würden. Dies sei lediglich an zwei Bedingungen geknüpft: Erstens: Man kann nichts sparen, das heißt, Geld, das nicht ausgegeben wird verfällt und zweitens: Die Ausschüttung kann an jedem Tag spontan beendet werden. Man weiß also nie, wie lange man noch in diesem Luxus leben kann. Ein ziemlich schwieriges aber treffendes Gedankenspiel, welches die Gruppe sicherlich auch nach der Freizeit im Gedächtnis behalten wird. Da der Sonntag in der biblischen Schöpfung als Tag der Ruhe und Entspannung bzw der Stille einhergeht, wollten wir dies als Anlass nehmen einmal selbst Stille zu erleben. Dafür wurden beim Abschluss des Meetings sämtliche Handys eingesammelt und erklärt, dass man für die nächsten vier Stunden nicht reden dürfe. Die Zeit sollte genutzt werden um sich einmal mit sich selbst zu beschäftigen. Nicht im ganzen Haus herrschte allgemeine Stille, es gab das Angebot klassischer Musik zu lauschen, eine Traumreise anzutreten oder per Zettel und Stift zu kommunizieren. Auch ein eigener Gebets- sowie Segensraum wurde eingerichtet um die eigenen Gedanken an Gott weiterzugeben. Die Aktion wurde von der großen Mehrheit der gesamten Teilnehmer- und Mitarbeitergruppe begrüßt, sodass einige Teilnehmer zum geplanten Ende um 15 Uhr selbst eine Verlängerung erfragten. 

Nachmittags wurden ein letztes Mal Workshops angeboten. Die künstlerisch begabte Gruppe konnte ihre Perlen/Taschenprojekte beenden, Kücheninteressierte bekamen das Angebot bei der Zubereitung eines Brioche-Brotes für die Gruppe helfen, Sportler durften noch einmal gezieltes Volleyballtraining bei Kreispokalsieger René genießen und Spielefans bekamen die Möglichkeit zum Ende noch ein paar neue Gesellschaftsspiele vorgestellt zu bekommen. 

Der Abend schloss mit dem letzten größeren Outdoorspiel „Far-Cry“. Angelehnt an die beliebte Videospielreihe stellten sich die Teilnehmergruppe einem diktatorisch regierten System (von Mitarbeitern), in welchem sie sich in vielfältigen Disziplinen durch verschiedene Hierarchieebenen bis an die Spitze zum Alleinherrscher Holger kämpfen mussten. Das Regime bestand aus den vier Säulen „Propaganda“, „Versorgung“, „Kunst“ und „Armee“. Je zwei Unterbosse mussten in jeder Säule besiegt werden, bevor man es wagen konnte, gegen den verrückten Diktator Holger anzutreten. Dieser wurde letzten Endes mit Bravur besiegt und der ruhige Abendschluss beendete schließlich den Tag mit einer erneuten Andacht über die Nutzung von Zeit und die Bedeutung von Ruhe.

 Wir freuen uns auf einen schönen letzten Freizeittag!