JUFZ 2018 – #6 Das Bergfest

Die erste Hälfte unserer Freizeit ist nun vorbei und somit stand am Samstag das traditionelle Bergfest an der Tagesordnung. Vor uns stand ein Tag voller Programm, mit einer Olympiade am Strand, einem Casinoabend und dem anschließendem Spiel „Sinne der Nacht“.

Um 15:00 startete die Olympiade. Die Teilnehmer waren Schweden, Japan, Australien, Nigeria, Dänemark und die USA. Die zu bestehenden Aufgaben setzten sich dabei aus Muschelsuchen, Sandturmbauen, Tauziehen, Eierlaufen, Frisbeespiel, Eingraben eines Teammitglieds und einem Schubkarrenrennen zusammen. Für jegliche Spiele hatte man einen Zeitrahmen von 8 Minuten. Als spontane Zusatzaufgabe mussten wir noch den Wagen eines Touristen aus dem Sand befreien.

Am Ende dieser spannenden Spiele gingen wir voller Sand zum Haus zurück und warteten auf den Casinoabend. Wir wurden um 20.15 von einem Türsteher empfangen und konnten – soweit wir auch passend gekleidet waren – an verschiedensten Glücksspielen teilnehmen. Während so manche den Abend hauptsächlich beim Roulette verbrachten, war es auch möglich zu pokern oder Blackjack, Mau Mau und Würfelpoker zu spielen.

Mit dem Abendspiel „Sinne der Nacht“ beendeten wir unser Bergfest. Mit zunehmender Dunkelheit sollten wir unsere Sinne testen und verschiedenste Aufgaben ohne visuelle Unterstützung erledigen. Knicklichter sorgten dabei für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Moritz & Jan G.

JUFZ 2018 – #5 Der reiche Kornbauer

Vergangenen Sonntag fand der Jugendgottesdienst „Spotlight“ als Workshop-Gottesdienst auf der Jugendfreizeit statt. Dies bedeutet, dass jeder Teilnehmer einen Teil zum Gelingen beigetragen hat. So gab es je eine Gruppe für Musik, für die Raumgestaltung, für Fürbitten, für Aktionen und für die Predigt. Das Thema „Besitz, Eigentum & Geld“ fügte sich somit nach „Orientierung“, „Heimat & Familie“, „Freundschaft“ und „Respekt & Wertschätzung“ in die inhaltliche Reihe zum Thema „Werte“ ein.

Im Mittelpunkt stand die Geschichte vom reichen Kornbauern: Und er sagte ihnen ein Gleichnis und sprach: Es war ein reicher Mensch, dessen Land hatte gut getragen. Und er dachte bei sich selbst und sprach: Was soll ich tun? Ich habe nichts, wohin ich meine Früchte sammle. Und sprach: Das will ich tun: Ich will meine Scheunen abbrechen und größere bauen und will darin sammeln all mein Korn und meine Güter und will sagen zu meiner Seele: Liebe Seele, du hast einen großen Vorrat für viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut! Aber Gott sprach zu ihm: Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern. Und wem wird dann gehören, was du bereitet hast? So geht es dem, der sich Schätze sammelt und ist nicht reich bei Gott. (Lukas 12, 16 – 21)

Mein Erster Gedanke zu dem Text war, dass es dem Kornbauern eigentlich sehr gut geht. Er hat eine große, gutlaufende Plantage, welche er erweitern möchte. Jedes Jahr aufs neue verdient er mit ihr genug Geld, um gut leben zu können. Dennoch erkennt er nicht das Wichtigste im Leben. Er setzt seine Prioritäten falsch. Der Kornbauer lebt weder mit Freunden, noch mit Familie. Er hat keine Verbindung zum Glauben und lebt für sich alleine. Letztendlich fragt man sich: Was bringt dem Kornbauern sein Geld, wenn er es mit keinem teilen kann? Die Warnung könnte lauten: „Hütet euch vor aller Habgier, denn niemand lebt davon, dass er viele Güter hat.“

Ein anderer Gedanke war, was es überhaupt heißt, reich zu sein. Bedeutet reich sein viel Geld und Macht zu haben? Ja, das kann es heißen, aber es ist wichtiger reich bei Gott zu sein. Ihn in sein Leben mit einzubeziehen und in seinen Geboten Hilfe zu finden und diese anzunehmen.

Henning & Celina

JUFZ 2018 – #4 Rallye durch Aalborg

Letzten Freitag bekamen wir unsere erste Gelegenheit Dänemark außerhalb von Blokhus zu erkunden. Wir machten einen Ausflug in die nahe gelegene Stadt Aalborg und starteten diesen mit einer zweistündigen Stadtrallye. Wir erkundeten den Musikpark, den Limfjordsbroen, das Utzon Center und viele weitere Sehenswürdigkeiten und Wahrzeichen der Stadt. Währenddessen hielten wir nach Street Art Ausschau um mit Fotos mehr Punkte bei der Rallye zu sammeln. Doch auch die freie Erkundungszeit kam nicht zu kurz. Im Anschluss konnten wir uns selbstständig in der Umgebung bewegen oder einfach nur eine Pause machen.

Als wir am Ende des Tages wieder an unserem Ferienhaus ankamen, beendeten wir den Tag mit einem gemeinsamen Grill- und Spieleabend.

Wir nahmen viele Erlebnisse aus diesem Tag mit. Es war definitiv eines der Highlights der Fahrt.

Jan G. & Moritz

JUFZ 2018 – #3 Siedler 3D

Wir schreiben das 1. Jahrhundert vor Christus.

Im hohen Norden von Dänemark besiedeln sechs Stämme die Provinz Blokhus und versuchen an die Herrschaft zu kommen. Dabei stehen ihnen viele Optionen zur Verfügung: Sie bauen Straßen und vergrößern ihr Territorium. Aber um dies zu tun benötigen sie Rohstoffe. Um daran zu gelangen müssen sie Prüfungen bestehen und gegen andere Stämme antreten. Die zu bestehenden Aufgaben setzen sich aus Kämpfen und Handeln zusammen. Sie messen sich in sportlichen Aufgaben, bauen Kultur und Tradition aus und haben zusammen viel Spaß.

Moritz & Jan G.

JUFZ 2018 – #2 Mission accomplished!

Am Montag, den 16.07.2018 gab es die erste Tagesaufgabe, welche daraus bestand mit Hilfe weniger Materialien, wie Wasserflaschen, Tischtennisbällen und mehr, eine wasserangetriebene Rakete zu bauen. Diese sollte am Abend mit einer Startrampe am Strand abgefeuert und bewertet werden. Glücklicherweise blieb das Wetter den ganzen Tag sonnig, sodass wir keine Schwierigkeiten beim Bauen und Starten bekamen. Wir begannen in Kleingruppen von ca. fünf Leuten mit der Planung, welche nicht immer umgesetzt wurde. Nach ersten Schwierigkeiten und Überlegungen starteten wir damit die Raketen zu bauen. Doch schon früh kamen bei einigen Gruppen erste Probleme auf. Wofür sind die Drähte? Wie sorgen wir für die richtige Aerodynamik?

Nach vielen Versuchen, Erfolgen und Fehlkonstruktionen wurden alle Raketen fertig gestellt. Es wurde viel gesägt, geklebt, und gelacht. Da aber abgesehen von der Flugzeit auch der eigens erdachte Missionsname und das Raketendesign gewertet wurden, machten wir uns daran, unsere Ergebnisse mit Lackspray und Kreativität zu verschönern. So kamen viele unterschiedliche Erscheinungsbilder zustande.

Doch dann kam es zur letzten Hürde: Der Drucktest. Um zu überprüfen ob alles funktionieren würde und notfalls nachzubessern, schlossen wir die Raketen an die Startrampe an. Es stellte sich heraus, dass einige Raketen undicht waren. Doch diese Kleinigkeiten und Makel wurden problemlos behoben.

Als dann noch alle Raketen mit einem Namen versehen waren ging es am Abend auch sofort zum Strand: Alle waren aufgeregt! Würde ihre Rakete fliegen? Vor dem Start wurden die Raketen befüllt und es ging los. Viele Raketen flogen bis zu ca. 10 Meter in die Höhe, andere hingegen 10 Meter in Richtung Meer. Einige verloren ihr Flügel, flogen aber lange, andere blieben stabil bis sie dann am Boden zerschellten.

Alles in Allem war es ein aufregender Tag voller Spannung und Spaß.

Jan G. & Moritz