Kom’ma@home – Challenge 2

Im Rahmen von Komma@home durften die Teilnehmer in der vergangenen Woche zu Geschichtenschreibern werden. Gemeinsam konnten alle, die wollten, einen kleinen Teil zu einer Geschichte beitragen. Die Hürde dabei war, dass jeder immer nur einen Satz seines Vorgängers zu lesen bekam und darauf aufbauen musste. So haben wir eine kleine Geschichte mit vielen Wendungen erschaffen. Viel Spaß beim lesen!

Wir schreiben das Jahr 2105.
Der Unterricht wird online abgehalten, über modernste Technik. Heute nehmen die Schüler in Geschichte das Thema „Coronavirus“ durch, ein Virus, das die Welt veränderte, vor 85 Jahren. Der Lehrer fragt die Klasse ob sie schonmal etwas von diesem Virus gehört haben. Marie meldet sich: „Ja, meine Uroma. Sie hatte das Virus. Aber sie hat die aggressive Krankheit überlebt und meine Oma zur Welt gebracht. Meine Uroma war aber eine beeindruckende Frau.“ sagt Marie. „Alleine hätte Sie das nie geschafft. Sie hatte die Unterstützung von ihrer Familie und vorallem durch die Leute vom CVJM“. Marie war begeistert, was man alles zusammen erreichen kann.
Die Effizienz ihrer Arbeit war ab diesem Zeitpunkt beachtlich. Nachdem die Gruppe herausgefunden hat, wie sie die unfassbare Schwarmintelligenz sinnvoll nutzen konnte, dauerte es nur wenige Wochen, bis sie mit ihrem Freund und Arbeitskollegen Steve einen kompakten, funktionstüchtigen Fusionsreaktor fertiggestellt hatte, mit dem die Energieproblematik der Erde auf der Stelle gelöst war. „Wir haben ganz neue Möglichkeiten für die Forschung im Weltall erlangt, da wir mit dieser Erfindung ganz einfach viele Lichtjahre mit einer Tankfüllung Deuterium zurücklegen können. Und das in einer nie da gewesenen Geschwindigkeit!“, stellt Steve fest. Der mittlerweile fest im Team verankerte Nuklearphysiker ist von seinem Lebenswerk fest überzeugt: „Dank diesem Antrieb mit unendlichem Energievorrat steht uns allen, angeführt von Marie, die Tür zu unerforschten Welten offen“, so Steve.
Durch die Erfindung des Nuklearphysikers wurde eine außergewöhnliche Art der Zeitreise ins Leben gerufen. „Wir werden eine ganz neue oder alte Zeit erleben“, sagte er und drückt auf den Startknopf der Zeitmaschine.
Sodann rauchte es, qualmte es und blitzte es. Als sich die Nebelschwanden lichteten, befand er sich mitten im Wilden Westen. Neben ihm ein Cowboy auf seiner alten Stute „Sally“. Er schüttelte sich verwirrt, machte die Augen zu und wieder auf, vielleicht war das neben ihm gar kein Cowboy, sondern Manuel Neuer. Und vielleicht war das alles gar nicht real, vielleicht hatte er das alles nur geträumt. Als er wieder zu sich kam, schien alles ganz normal zu sein. Er hatte sich anscheinend nur ordentlich den Kopf gestoßen.  
Alles war wieder normal. Die Menschenaffen regierten weiterhin die Welt und er arbeitete immer noch als Butler für einen großzügigen Orang-Utan. Glücklich ging er an die Arbeit und servierte den ehrwürdigen Affen den 5-Uhr-Tee.“

kom’ma@home

Aufgrund des Coronavirus können wir uns ja leider vorerst nicht zu Kom’ma treffen. Auch mit Freunden treffen ist momentan nicht möglich, da physische, soziale Kontakte zur Eindämmung des Virus vermieden werden sollen. Das ist übrigens eine sinnvolle Maßnahme!
Aus diesem Grund haben wir uns überlegt, Kom’ma zu euch zu bringen! Ab heute veröffentlichen wir auf unserer Homepage (www.cvjm-ruenderoth.de) in regelmäßigen Abständen verschiedene Challenges, die ihr zu Hause meistern und eure Ergebnisse mit uns teilen könnt.

Wir starten mit der Clothing-Challenge:
Zieht euch so viel Kleidung an wie möglich und macht ein Foto von euch. Das Foto könnt ihr dann per Mail (komma@cvjm-ruenderoth.de) an uns schicken, bei Whatsapp oder Instagram teilen. Wir sammeln dann alle Bilder und die Ergebnisse dann auf unsere Homepage.

Viel Spaß & wir sind gespannt auf eure Bilder.

Challenge accepted!

Hinweise:
Falls ihr nicht erkannt werden möchtet, könnt ihr euer Gesicht verpixeln oder einen Balken über eure Augen legen ;-). Schreibt bitte dazu, wo es für euch okay ist, dass wir euer Foto veröffentlichen und wo nicht.
Wer sein Foto privat veröffentlichen will, z.B. bei Facebook, Instagram usw., der kann es mit folgenden Hashtags versehen: #kommacvjm, #cvjmruenderoth
Wer gar nichts veröffentlichen möchte, aber dennoch mitmachen will, der kann auch ein Foto von sich machen und es das nächste Mal mitbringen, wenn wir wieder regulär Kom’ma anbieten.

Engelskirchen hilft!

Mitten in diesen schwierigen Zeiten ist es wunderbar zu sehen, dass unzählige Menschen sich bereit erklären, sich gegenseitig zu unterstützen und einander zu helfen.

So gibt es nun  auch in der Kommunalgemeinde Engelskirchen die Plattform „Engelskirchen hilft“ , die Menschen zusammen bringt, die Hilfe anbieten und Hilfe suchen. Diese Aktion wollen wir als CVJM Ründeroth gerne unterstützen!

Ihr könnt eure Hilfsangebote und -gesuche dort per
Mail unter engelskirchen.hilft@engelskirchen.de melden oder die Koordinationsstelle telefonisch kontaktieren. Eine telefonische Erreichbarkeit gibt es dort Montag bis Donnerstag von 8.00 – 20.00 Uhr unter 02263-83105 und -83201.

Alle Mitarbeiter des CVJMs sind für euch auch in dieser schwierigen Zeit bei Fragen, Problemen oder Gesprächsbedarf da. Bitte einfach melden.

Pausierung unserer Gruppen sowie Absage von Veranstaltungen

Wir als CVJM Ründeroth möchten unsere gesellschaftliche Verantwortung wahrnehmen und einen Teil zur Eindämmung des Coronavirus (SARS-CoV-2) und dessen Erkrankung (COVID-19) beitragen. Somit haben wir uns als Verein bewusst entschieden, den Empfehlungen der Bundes- und Landesregierung, des Oberbergischen Kreises und der Kommunalgemeinde Engelskirchen zu folgen und alle Kinder- und Jugendgruppen bis zu den Osterferien zu pausieren. Dies betrifft die folgenden Gruppen:

Zusätzlich wird die für Freitag, den 20.03.2020, angesetzte Jahreshauptversammlung des CVJM Ründeroth e.V. verschoben. Ein Nachholtermin wird allen Mitgliedern per Post unter Beachtung der Fristen zugesendet.

Auch die Kinderfreizeit vor Ort findet nicht statt.

Um Ostern folgen Informationen, wann es mit den Gruppen weiter geht.

Hier eine kurze fakten-orientierte Darstellung zum aktuellen und rein auf Deutschland bezogenen Stand (13.03.2020 – 20:20 Uhr): Das Robert-Koch-Insitut hat COVID-19 zu einer Pandemie erklärt. Alte und Menschen mit relevanten Vorerkrankungen tragen dabei ein höheres Risiko für schwere Krankheitsverläufe. Die Gefährdung für die Gesundheit der allgemeinen Bevölkerung wird jedoch nur als mäßig eingeschätzt. Aktuell gibt es in Deutschland 3 062 bestätigte Coronafälle, davon 5 Todesfälle. Die Sterberate ist – auf den bisherigen Zeitpunkt berechnet – mit ca. 0,16% der Erkrankten gering.

Zur Verortung: Die echte Grippe (Influenza) wurde in der letzten vollständig ausgewerteten Saison (Anfang Oktober 2017 bis Mitte Mai 2018) bei insgesamt 334 000 Personen in Deutschland laborchemisch nachgewiesen. Davon verstarben 25 100 Personen. Das sind ca. 85 Tote am Tag. Eine Influenza-Impfung existiert, wird jedoch von nur ca. 35% wahrgenommen. Pro Tag sterben in Deutschland zusammengenommen ca. 2 600 Personen (2018: 954 874 Todesfälle). Das ist die statistisch normale und erwartbare Fluktuation.

Es gibt folglich keinen Grund für Panik oder extreme Besorgnis bzgl. der Coronavirus-Pandemie. Dennoch ist es ein ernstzunehmende Zustand, der die Welt vor große gesundheitspolitische Herausforderungen stellt und dessen weitere Entwicklung und Folgen aktuell nicht absehbar sind. Wir als CVJM Ründeroth wollen daher unseren Beitrag leisten und die derzeitige Strategie der „Isolierung, Quarantäne und der vorübergehenden sozialen Distanzierung“ unterstützen.

Quellen: Robert Koch Institut (RKI)

Update (18.03.2020): Aufgrund der aktuellen rasanten Dynamik und der Erhöhung der Gefährdungslage durch das RKI auf „hoch“ verweisen wir für weitere Infos auf die Homepage des Robert Koch Institut sowie auf den täglichen Podcast von Prof. Christian Drosten. Beides sind aktuelle und sehr valide Informationsquellen.